sülfmeister.

Die alte Salzstadt Lüneburg besaß bis 1980 noch eine Saline zur Salzgewinnung. Die Sole wurde zu den Siedehäusern geleitet, die schon 1262 mit der stattlichen Zahl von 54 Siedehäusern vorhanden waren; dort wurde durch Siedung in jeweils vier Pfannen das Salz gewonnen.

Die Besitzer der Siedepfannen wurden Sülfmeister genannt. In der Chronik heißt es:

„Die Sülfmeister als Besitzer und Besieder eigenen oder als Pächter fremden Pfannengutes gehörten zum Patriziat, das den Rat und die Bürgermeister stellte“

Zurückblickend auf diese Geschichte der Stadt wählten man bei der Gründung für die Loge die Bezeichnung „Sülfmeister“.

 

sülfmeister-tage.

Mit den seit dem Jahre 2002 in Lüneburg stattfindenden Sülfmeister-Tagen hat die Loge Sülfmeister außer dem Namen und der Geschichte Lüneburgs keine Verbindung.

Wenn Sie Lüneburg jedoch noch nicht kennen sollten, bieten sich vielleicht die Sülfmeister-Tage dazu an, unsere wunderschöne Stadt zu besuchen.



rathaus  lüneburg.

Seit der Gründung der Loge Sülfmeister am 15. Oktober 1922 hatte unsere Bruderschaft im Ratskeller des Rathauses ihre Räume.

Aus Mitteln der Loge und durch Eigenarbeit der Brüder konnte im Jahre 1929, aus bis dahin brachliegenden Kellgerwölben, die Sülfmeisterhalle, die Bibliothek und ein Logenraum für unsere rituellen Logen Sitzungen den Bürgern übergeben werden.. Die Sülfmeisterhalle war über Jahrzehnte unter den Lüneburger Bürgern beliebt für festliche Familienfeiern im Ratskeller.

Auszug aus der Chronik der Loge Sülfmeister von 1922

Auszug aus der Chronik der Loge Sülfmeister von 1929


 

Loge Sülfmeister Lüneburg e.V.